Das vollkommene Gebet von G. W. Leibniz:

 „O einziger, ewiger, allmächtiger, allwissender und allgegenwärtiger Gott,
du einziger, wahrhafter und unbeschränkt regierender Gott:
ich dein armes Geschöpf, ich glaube und hoffe auf dich, ich liebe dich über alles,
ich bete dich an, ich lobe dich, ich danke dir, und gebe mich auf an dich.
Vergib mir meine Sünde und gib mir, sowie allen Menschen was nach deinem heutigen Willen nützlich ist für unser zeitliches wie für unser ewiges Wohl, und bewahre uns vor allem Übel. 

Weiterführung von Pastorin Martina Trauschke:
Gütiger Gott in Ewigkeit, du hast uns das Leben bei unserer Geburt gegeben, aber täglich müssen wir uns hervorbringen und im Geist den Menschen aus dem Gegebenen, aus der Natur, die wir sind, herausmeißeln. Oft sträuben wir uns wegen der Anstrengung und wegen der Schmerzen.

Dann aber sind wir glücklich, wenn das Finstere, das sich auf Herz und Sinne gelegt hat, sich wie ein Nebel lichtet und in deinem Licht die Farben des Lebens zu leuchten beginnen.

Wir stimmen dir aus der Tiefe des Herzens ein Danklied an, weil wir in der Begegnung mit Christus ins Licht der Heilung gebracht werden.

 

Gebet im Gottesdienst mit Leibnizpredigt am 11. September 2011


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